Jetzt offenbart selbst die SPD, wie historisch desaströs Scholz‘ Kanzlerschaft war

vor mehr als 1 Jahr

Jetzt offenbart selbst die SPD, wie historisch desaströs Scholz‘ Kanzlerschaft war
Bildquelle: Apollo News

Olaf Scholz steht auf der Abschussliste der SPD. Das offenbart sich immer mehr. Der Bild zufolge wird am Dienstagabend eine Krisensitzung der SPD stattfinden. Das zentrale Thema wird die Frage sein, ob Olaf Scholz oder Boris Pistorius als Kanzlerkandidat antreten wird. Unmittelbar nach dem 6. November und dem Bruch der Ampel-Koalition verlautbarte die Partei lange, dass man hinter Scholz stehe. Parteichef Lars Klingbeil erklärte noch vor einer Woche gegenüber der Rheinischen Post: „Es gibt keine Kandidatendebatte in der Spitze der SPD“. Seine Partei würde geschlossen hinter Scholz stehen.

Davon ist jedoch nicht viel übriggeblieben. Vor wenigen Tagen forderten die beiden Hamburger SPD-Hinterbänkler Markus Schreiber und Tim Stoberock Olaf Scholz auf, nicht erneut als Kanzlerkandidat anzutreten. Diese anfängliche leise Kritik hat sich nun zu einem großangelegten Aufstand führender SPD-Köpfe gegen den Kanzler ausgewachsen. Der Ex-SPD-Vorsitzende und einstige Außenminister Sigmar Gabriel warnt nun vor einem „Weiter so“ mit Scholz.

Auch die beiden Vorsitzenden der NRW-Landesgruppe im Bundestag, Wiebke Esdar und Dirk Wiese, plädieren für Boris Pistorius als Kanzlerkandidaten. Wiese repräsentiert den konservativen Seeheimer Kreis, während Esdar Co-Vorsitzende der Gruppe der Parlamentarischen Linken ist. Damit sind beide Flügel der Partei in der Forderung nach einem Wechsel des Kanzlerkandidaten vertreten. Auch Thüringens geschäftsführender Innenminister, Georg Maier, stellt sich die Frage, „ob aus Sicht der Partei ein Wechsel bei der Kanzlerkandidatur nicht besser wäre“, wie er gegenüber dem RND mitteilt.

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