Der Begriff „Sondervermögen“ ist zum Unwort des Jahres 2025 gekürt worden. Das gab die Jury der sprachkritischen Unwort-Aktion am Dienstagmorgen in Marburg bekannt. Der Gebrauch des ursprünglich aus der wirtschaftlichen und juristischen Fachsprache stammenden Begriffs in der öffentlichen Kommunikation verdecke, was mit ihm eigentlich gemeint sei – nämlich die Aufnahme von Schulden.
Der im vergangenen Jahr im öffentlich-politischen Sprachgebrauch ständig verwendete Begriff habe „sehr deutlich die politischen Debatten über Staatsverschuldung und Investitionsprogramme“ geprägt, hieß es weiter.
Finanzminister Klingbeil (SPD) und Kanzler Merz (CDU) bei einer der zahlreichen Sitzungen zum „Sondervermögen“ im Juni 2025
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











