CSU-Chef Markus Söder hat im Gespräch mit dem Welt-Chefredakteur Jan Philipp Burgard in der gleichnamigen Talkshow den Vorschlag der EU-Kommission zum sogenannten „Verbrenner-Aus“ kritisiert: „Das kann nicht die letzte Lösung sein. Sonst stirbt ein Teil unserer Autoindustrie“, erklärte er. Das betreffe besonders Autozulieferer.
Söder forderte, dass auch nach 2035 Verbrenner-Autos gebaut werden dürfen, ohne dass sie Sonderauflagen wie CO2-armen Stahl erfüllen müssen oder nur in bestimmten Quoten zulässig seien. Am Dienstag hatte die EU-Kommission einen neuen Vorschlag zur Emissionsreduktion bei Autos vorgelegt. Dieser Vorschlag sieht vor, dass sämtliche neu zugelassenen Autos eines Herstellers in der EU ab 2035 insgesamt im Durchschnitt nur noch 9,5 Gramm CO2 ausstoßen dürfen.
Die Volksparteien müssten sich massiv gegen diesen Vorschlag positionieren, forderte Söder. „Das scheint mir eher eine Scheinlösung zu sein, die noch mal besonders negativ für Deutschland wirkt“, sagte er. Speziell die Regelung für Dienstflotten sei eine Katastrophe für Deutschland. Der Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass ab 2035 95 Prozent aller Firmenwagen von großen Firmen Elektroautos sein sollen.
PUTINS KRIEG: Heftige Angriffe vor Nato-Gipfel! Russland feuert massiv auf Ukraine I WELT LIVESTREAM











