Der Interessenverband der Werbebranche GWA lud zum jährlichen Neujahrsempfang nach Hamburg. Dem Verband gehören führende Größen der Werbeszene an, wie Jung von Matt oder Scholz & Friends. Bei dem Treffen, bei dem auch Politiker und Medien vor Ort waren, ging es jedoch nicht nur um die drängenden Themen der Branche, wie etwa den Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Als Jan-Philipp Jahn, CEO von Serviceplan Germany, die Veranstaltung eröffnete, wurde es politisch. Für den Verband sei es wichtig, „eine klare Haltung zu haben und damit auch Orientierung zu geben“. Neben wirtschaftlichen Aspekten wie „fairer Bezahlung“ und „fairen Auswahlverfahren“ gelte diese Haltung auch für die Politik.
Die Werbebranche solle sich, so Jahn, klar gegenüber Parteien abgrenzen, die „die demokratische Grundordnung infrage stellen oder angreifen wollen“. Um welche Partei genau es sich handelt, klärt der CEO von Serviceplan Germany auch direkt: „Es wird keine auch noch so rudimentäre Zusammenarbeit mit der AfD geben.“
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