Ann-Kathrin Kaufhold vertritt eine linke Agenda – dennoch will die Union sie zur Verfassungsrichterin machen

vor 12 Monaten

Ann-Kathrin Kaufhold vertritt eine linke Agenda – dennoch will die Union sie zur Verfassungsrichterin machen
Bildquelle: NiUS

Die Union hat keine Bedenken gegen eine Verfassungsrichterin Ann-Kathrin Kaufhold. Aber warum? Der Bundestag muss drei neue Richter benennen. Über die Personalie Frauke Brosius-Gersdorf gerieten sich CDU, CSU und SPD in die Haare. Die links-aktivistische Agenda von Brosius-Gersdorf sorgt bei Unionsabgeordneten für Bauchschmerzen und für Gewissensbisse.

Die aktuelle Folge „Kissler Kompakt“ sehen Sie hier:

Sollten CDU und CSU nicht ebenso streng auf Kaufholds Agenda schauen? Auch dort findet sich ein ganzes Bündel unvereinbarer Punkte. Beim Klimaschutz, beim Gesellschaftsbild, bei Marktwirtschaft und Kulturkampf. Der Blankoscheck, den die Union Kaufhold ausstellt, zeigt: Die Union hat den Ernst der Lage nicht begriffen.

Die Unterschiede zwischen Brosius-Gersdorf und Kaufhold sind auf den ersten Blick gewaltig. Anders als die Potsdamer Professorin für öffentliches Recht tritt Kaufhold leise auf und verschmitzt. Sie gesteht sich Zweifel zu und argumentiert, wo Brosius-Gersdorf selbstgerecht doziert. Ist das der Grund, warum CSU-Chef Markus Söder Kaufhold für unstrittig, also unumstritten erklärt? Aus Sicht der Union, wohlgemerkt.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel