Klare Absage aus München: BMWs Motorrad-Sparte verweigert den E-Wahn

vor 9 Monaten

Klare Absage aus München: BMWs Motorrad-Sparte verweigert den E-Wahn
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In einem Gespräch mit dem US-Magazin Common Tread nahm BMW-Motorradchef Markus Flasch offen Stellung zur künftigen Ausrichtung der Motorrad-Sparte. Der Manager machte deutlich, dass derzeit keinerlei nennenswerte Nachfrage nach Elektromotorrädern oder Motocross-Modellen bestehe. Aus diesem Grund sehe BMW keinen Grund, in diesem Segment aktiv zu werden, und halte stattdessen an klassischen Verbrennungsmotoren fest. Das gelte auch mit Blick auf die bisherigen Erfahrungen des Konzerns mit Elektroautos – die überwiegend unbefriedigend waren.

Die deutschen Autobauer leiden durchweg unter Absatzproblemen bei ihren Elektrofahrzeugen – vor allem, weil diese schlicht zu teuer sind. Ob BMW, VW, Mercedes, Audi oder Porsche – keiner der Hersteller ist derzeit in der Lage, seine E-Autos zu einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten.

Ursache dafür sind in erster Linie die ungünstigen Rahmenbedingungen am deutschen Wirtschaftsstandort. Hohe Energie- und Lohnkosten, überbordende Bürokratie, eine Flut an Regulierungen sowie ein hoher Steuersatz treiben die Betriebskosten in die Höhe – was sich unmittelbar auf die Endpreise der Stromer auswirkt.

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