Über eine von Fridays for Future angestoßene Volksinitiative soll morgen in Hamburg abgestimmt werden. Auf die Tonne genau schlüsselt der vorgeschlagene Gesetzentwurf CO2-Reduktionsziele für jedes Jahr von 2026 bis 2040 auf und möchte die Stadt verpflichten, sich an diese zu halten.
Ziel des Abstimmungskomitees ist, dass Hamburg nicht erst 2045, sondern bereits 2040 „klimaneutral“ werden soll. Die Europäische Union strebt Klimaneutralität 2050 an, die Bundesrepublik und bislang auch die Hansestadt schon 2045.
Aufgrund der 100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen, die den Ländern zugutekommen sollen, sind die Initiatoren überzeugt, genug Geld für ihr Vorhaben zu haben. Die Kohlendioxidemissionen sollen im Jahr 2030 nur noch 30 Prozent des Niveaus von 1990 betragen, 2040 dann nur noch 2 Prozent. Dieser Rest soll durch Aufforstung und Vermoorung ausgeglichen werden.
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