Die Kollegen von Nius können ihr Werbebudget eigentlich radikal zusammenstreichen – denn so, wie medial und politisch aktuell für die Bekanntheit von Julian Reichelts Medium getrommelt wird, müssten sie selbst keinen Cent mehr ausgeben.
Die Bundestagspräsidentin tritt als CDU-Abgeordnete auf einem CDU-Parteifest auf – in den Räumen des CDU-nahen Milliardärs Frank Gotthardt. Das ist der Mann, der mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens sein Vermögen gemacht hat und als Mäzen hinter dem Projekt Nius steht. Gotthardt sieht darin bürgerschaftliches Engagement – die Gegner von Nius hingegen wittern irgendeine Mischung aus Rupert Murdoch und Benito Mussolini, auf jeden Fall eine sinistre Macht mit sinistren An- und Absichten.
Julia Klöckner wagte es trotzdem, zu einer CDU-Veranstaltung in den Räumlichkeiten von Gotthardts Unternehmen zu gehen. Skandal! Warum tut denn keiner etwas?! Muss sowas nicht verboten sein?! Und dann wagte diese Proto-Faschistin Klöckner es auch noch, Nius mit der taz zu vergleichen.
Die taz ist Haus- und Hoforgan der RAF oder ihrer Rentner-Reste und hat auch sonst für jede linkradikale bis linksextreme Meinung Platz. Polizisten können dort als „Müll“ entmenschlicht werden, Deutsche dürfen als ethnische Gruppe niedergemacht werden, und Ulrike Herrmann kann lang und breit über die Abschaffung von Kapitalismus und Freiheit zugunsten eines Klima-Sozialismus philosophieren. Aber mit Nius verglichen zu werden – da fürchtet das linksradikale Blatt um seinen guten Ruf und verbittet sich empört solche Vergleiche.
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