Der ukrainische Kriegspräsident Selenskyj hat sich verzockt. Nach seinem unverschämten Auftritt im Weißen Haus und dem Rauswurf durch Präsident Trump rudert er jetzt zurück und betont seine Friedensbereitschaft. Sein Besuch in Washington sei nicht so verlaufen wie gedacht, schreibt er in einer ausführlichen Wortmeldung auf „X“ und betont seine Bereitschaft zum Unterzeichnen des Rohstoffabkommens mit den USA.
Keiner wolle einen endlosen Krieg, und niemand wolle den Frieden mehr als die Ukraine, schreibt Selenskyj; er sei bereit, unter der „starken Führung“ von Präsident Trump mitzuarbeiten, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen. Noch vor wenigen Tagen hatte Selenskyj ganz anders getönt und erklärt, ein Frieden zwischen Russland und der Ukraine sei noch „sehr, sehr weit weg“. Trump hatte das mit scharfen Worten kritisiert.
Der von Trump verfügte Stopp der Militärlieferungen und die ernüchternde Erkenntnis auf dem EU-Gipfel in London, dass die Europäer außer martialischen Reden und Versprechungen nicht viel zu bieten haben, hat offenkundig einen Sinneswandel bei dem ukrainischen Präsidenten bewirkt. Sein „X“-Posting soll offenkundig die von Trump geforderte Entschuldigung darstellen. Selenskyj erklärt darin seine Bereitschaft zu einem Gefangenenaustausch mit Russland und zu einem beiderseitigen Waffenstillstand im Luftkrieg und zur See, „wenn Russland dasselbe tut“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











