„Ich möchte Klarnamen im Internet sehen“, ruft Friedrich Merz beim politischen Aschermittwoch der CDU in Trier. „Ich möchte wissen, wer sich dort zu Wort meldet.“ Lassen Sie diese Worte einfach mal einen Moment auf sich wirken.
Was hier aus dem Bundeskanzler herausbricht, ist pure Verachtung: Verachtung für Meinungsfreiheit, Verachtung für jene, die die Meinungsfreiheit in Anspruch nehmen. Verachtung für freien Diskurs. „Meine Damen und Herren, das sind doch häufig genug Leute, die im Schatten der Anonymität größtmögliche Transparenz von anderen fordern“, lästert Merz über Bürger ab.
„Ich möchte, dass wir das auf gleicher Augenhöhe miteinander unternehmen. Wir stellen uns in der Politik auch mit Klarnamen und offenem Visier einer Auseinandersetzung. Dann erwarte ich das auch von allen anderen, die sich kritisch mit unserem Land und unserer Gesellschaft auseinandersetzen“.
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