Die Zahl der registrierten Straftaten in Brandenburg ist im Jahr 2025 zurückgegangen. Nach der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden 166.508 Fälle erfasst – ein Rückgang um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ohne ausländerrechtliche Verstöße lag die Zahl bei 151.124 Fällen. Gleichzeitig zeigt die Statistik gegenläufige Entwicklungen in einzelnen Deliktbereichen. So stieg die Gewaltkriminalität um zwei Prozent auf 5.443 Fälle. Auch die Zahl der Messerangriffe nahm zu und lag bei 865 Fällen, 72 mehr als im Jahr zuvor.
Deutlich gestiegen ist zudem die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Die Polizei registrierte 3.344 Fälle – ein Anstieg um 18,5 Prozent. Besonders stark nahmen Delikte im Zusammenhang mit kinder- und jugendpornografischen Inhalten zu. In diesem Bereich wurden 1.177 Fälle erfasst, nach 812 im Jahr 2024. Auch Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen nahmen zu.
Beim sexuellen Missbrauch von Kindern registrierte die Polizei 445 Fälle, ein Plus von 7,7 Prozent. Beim Missbrauch von Jugendlichen stieg die Zahl auf 50 Fälle (+28,2 Prozent). Auch bei Vergewaltigungsdelikten zeigt sich ein leichter Anstieg: 310 Fälle wurden erfasst, nach 299 im Vorjahr. 281 Fälle wurden aufgeklärt. Insgesamt wurden 277 Tatverdächtige registriert, darunter 208 Deutsche und 69 Nichtdeutsche.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











