Die Volksbank Düsseldorf-Neuss kündigte die Konten der AfD-Landtagsfraktion und des AfD-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, wie die Junge Freiheit am Freitag berichtet. Die Konten wurden fristgerecht zum 31. März 2025 gekündigt. Auch dem Düsseldorfer AfD-Verband wurde zum 31. März 2025 gekündigt, wie dieser auf X mitteilte. Die Kündigung mitten im Wahlkampf stellt einen bürokratischen Mehraufwand dar, wie der Landesverband sagte. Ob und wie viele weitere Konten gekündigt wurden, ist nicht bekannt.
Kay Gottschalk, Bundesvorstandsmitglied und Spitzenkandidat der AfD in NRW, sagt zu der Jungen Freiheit: „Für mich drängt sich schon seit längerem der Verdacht auf, daß die Volksbanken strukturiert und in diskriminierender Art und Weise gegen die AfD vorgehen.“ Martin Vincentz, Chef des Landesverbandes NRW, sagte gegenüber der Zeitung, dass ein solcher Angriff auf eine Oppositionspartei während des Wahlkampfs „jeden empören sollte, egal ob AfD-Befürworter oder Gegner“.
Vincentz vermutet hinter der Handlung „eine ideologisch motivierte und undemokratische Entscheidung“. Die AfD Düsseldorf postete das Schreiben, das sie von der Volksbank erhalten hatte, am Freitag auf X. Das Kündigungsschreiben ist auf den 8. Januar datiert. Die Bank schreibt: „Wir machen vom Recht gemäß §19 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen Gebrauch und kündigen Ihnen die Geschäftsverbindung zum 31. März 2025“. Ab dem Tag hat die AfD keinen Zugriff auf die Konten mehr, Überweisungen und Daueraufträge können nicht mehr getätigt werden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











