Leserumfrage: Wie schaut es in Ihren Innenstädten aus?

vor etwa 1 Jahr

Leserumfrage: Wie schaut es in Ihren Innenstädten aus?
Bildquelle: Tichys Einblick

Deutschlands Großstädte verwandeln sich unter grüner Ägide in teure Trümmerlandschaften aus Sperrholz, Pollern und Betonwüsten. Was als „Kiezblock“ oder „Parklet“ verkauft wird, ist meist nichts weiter als architektonischer Vandalismus im Namen von Begegnung, Klimaschutz und Konsumfreiheit – nur ohne Begegnung, Grün oder Nutzen. Für Millionen Steuergeld entstehen ästhetische Zumutungen, die weder einladend noch funktional sind, dafür aber herrschaftliche Kontrolle über Mobilität und Raumanspruch demonstrieren.

Diese Verunstaltung ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines Milieus, das Gestaltung mit Ideologie verwechselt und sich an allem Vergangenen abarbeitet – sei es Architektur, Ordnung oder Kultur. Wer Barock, Gründerzeit oder funktionale Moderne schätzt, gilt schnell als verdächtig. Im Namen einer „neuen Ästhetik“ wird systematisch zerstört, was früher einmal als schön, sinnvoll oder lebenswert galt.

Alexander Wendt ist mit kritischen Blick durch Berlin gegangen und hat das Sittenbild an der Spree in Worte und Bilder gekleidet. Wo einst Kultur und Schönheit galten, an Urbanität und Moderne Berlin einst mit den Metropolen der Welt konkurrierte, ist ein Großstadt-Slum am Werden, den eine Politikerschar als Weltwokismus verklärt.

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