In der letzten Debatte vor der Bundestagswahl haben sich die Spitzenkandidaten der Parteien noch einmal einen harten Schlagabtausch im Parlament geliefert. Rhetorischer Höhepunkt war die Rede von AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel, die 11 Tage vor der Wahl gnadenlos mit dem Versager-Kartell der Altparteien abrechnete.
In der aufgeheizten Debatte warf Weidel dem Unionskanzlerkandidaten Friedrich Merz (CDU) Wählertäuschung vor. „Sie werden mit SPD und Grünen nichts von Ihren Versprechen umsetzen können“, sagte sie mit Blick auf mögliche Koalitionen nach der Wahl.
Die AfD-Chefin bot der Union erneut eine Zusammenarbeit nach der Wahl an. Nur mit der AfD werde eine „Migrationswende, die Wirtschafts-, Energie- und Steuerwende und das Umsteuern in der Gesellschaftspolitik“ möglich sein. Die Hand der AfD sei ausgestreckt – „und es liegt an Ihnen, ob Sie diese Hand ergreifen.“
„Grüne“ flippen aus
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











