Robert Habeck forderte nach dem Terroranschlag auf einen Magdeburger Weihnachtsmarkt, dass die Bevölkerung nicht das „glauben“ solle, was einem „Propagandisten im Netz weismachen wollen“. In diesem Fall sei „die Lüge“ „schneller als die Wahrheit“. Hass und Misstrauen gegen „Muslime, Ausländer, Menschen mit Migrationsgeschichte“ zu säen, sei „das, was Rechtsextremisten und Autokratenverehrer, ja Extremisten jeder Art wollen“.
Habeck erklärte dies in einer 10-minütigen Videoansprache, die er in den sozialen Netzwerken am Sonntag teilte. Vor der Bundestagswahl sollen Extremisten „mit Desinformation, mit Lügen, mit Halbwahrheiten“ die Gesellschaft spalten. Er appelliert in seinem Video, dass sich die Bürger „Zeit für Skepsis, für Zweifel“ nehmen sollen. Man solle sich „nicht vom Hass anstecken“ lassen. Für die Politik gelte es nun, sich mit „der Rolle der sozialen Medien, die zu oft das Unsoziale befeuern“ auseinanderzusetzen.
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