Um Haft zu entgehen: Rechtsextremist „Marla-Svenja“ Liebich im Ausland untergetaucht

vor 10 Monaten

Um Haft zu entgehen: Rechtsextremist „Marla-Svenja“ Liebich im Ausland untergetaucht
Bildquelle: NiUS

Der verurteilte Rechtsextremist „Marla-Svenja“ Liebich, früher bekannt als Sven Liebich, hat sich nach eigenen Angaben ins Ausland abgesetzt, um einer Haftstrafe zu entgehen. In einem Live-Stream, der am Freitagabend auf Plattformen wie X verbreitet wurde, erklärte Liebich: „Ich habe das Land verlassen, heute bin ich nicht mehr hier, sondern in Sicherheit in einem Drittland.“ Der Stream zeigte Liebich vor einem dunklen Hintergrund, während Unterstützer vor der Justizvollzugsanstalt (JVA) Chemnitz demonstrierten. Später bestätigte Liebich auf X, sich ins Ausland abgesetzt zu haben.

Quellen aus der rechten Szene spekulieren, dass Liebich nach Moskau geflohen sein könnte, um politisches Asyl in Russland zu beantragen, wo er in der Vergangenheit Sympathien für den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine geäußert hatte. Dies würde zu Liebichs früheren Positionen passen, einschließlich der Unterstützung russischer Propaganda-Symbole wie dem „Z“. Auch verweist er in einem Post auf X auf den Kreml und Moskau als Stadt.

✨🎩 Das Kunststück eines Zaubertricks: Alle Augen werden auf die Kulisse gelenkt, während das Objekt im Schatten verschwindet. 🕶️🎭 Niemand wusste von meinem Entschluss – kein Anwalt, keine Familie.Was folgt? Ein internationaler Haftbefehl ✈️👮 – nur wegen Worten, wegen… pic.twitter.com/BgP0kFIkmM

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