Pfingstmontag in Słubice. Die ganze Stadt platzt aus allen Nähten, es staut sich bis einige Kilometer ins polnische Landesgebiet. Aktuell dauert der Grenzübertritt vier Stunden, heißt es. Also rübergefahren nach Kostrzyń, dort das gleiche Bild: kein Durchkommen, Staus wohin das Auge reicht.
Touristen aus Cottbus wenden völlig entnervt auf offener Straße, Gastronomen und Hoteliers klagen und jammern, Spediteure fluchen auf offener Straße. Manch einer wird sich jetzt freuen und sagen: „Schaut her, das habt ihr von euren Grenzkontrollen, selbst schuld.“
Dort, wo man normalweise wenige Augenblicke für den Grenzübertritt braucht, ging an den Pfingstfeiertagen nichts mehr. Grenzkontrollen sind daran nicht Schuld, sondern die Magnetwirkung Deutschlands.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











