Wirklich bemerkenswert und zur Sorge Anlass gebend ist, wie sehr der Koalitionsvertrag zum Machterhalt von Neo-Versailles dysfunktionaler Elite auf die Finanzierung der rotgrünen NGOs, also des tiefen NGO-Staates, auf Zensur, Inquisition und Reduktion der Demokratie und der Freiheit setzt, bei gleichzeitigem Hochlauf der Propaganda. Kern des Koalitionsvertrages ist der Kampf gegen den inneren wie äußeren Feind, der umso mächtiger wird, je katastrophaler die Auswirkungen der Herrschaft eben jener dysfunktionalen Eliten sind.
Angesichts dieser Situation zeichnen die Ergebnisse der letzten Meinungsumfragen von INSA und der Forschungsgruppe Wahlen ein paradoxes Bild. Das Paradoxon ist kein Umfragefehler, es ist die Wirklichkeit der deutschen Realitätsverweigerung. Das deutsche Paradoxon bestand von jeher in der wie Angriff aussehenden Flucht in den Anachronismus, die deutsche Welt war immer schon die Welt von gestern. Zwar glauben 47 Prozent der Deutschen, dass die Merz-Klingbeil-Truppe schlecht regieren wird, doch haben immerhin noch 37 Prozent Vertrauen, das sind circa acht Prozentpunkte weniger, als Union und SPD am 23. Februar gewählt haben, und 16 Prozent wollen sich zu dem ganzen Schlamassel lieber gar nicht äußern. Die Hälfte der Befragten denkt, dass der Koalitionsvertrag in die falsche Richtung geht, nur 27 Prozent sehen Union und SPD auf dem richtigen Weg, das sind dann über 17 Prozentpunkte weniger, als die Union und die SPD im Februar gewählt haben.
Es wird zu teuer produziert werden, während zur ökonomischen Insolvenzverschleppung die Preise künstlich mittels Kredite gedeckelt werden. Dafür hat sich Friedrich Merz den Großen BlackRock-Orden Erster Klasse verdient. Man könnte verkürzt sagen, statt Autos werden künftig Panzer produziert, aus der Volkswirtschaft wird die Kriegswirtschaft. Das ist besorgniserregend insofern, weil Subventionen in die Kriegswirtschaft keine Investition, sondern Konsumtion sind.
AfD-Parteitag in Erfurt - Tag 1 u.a. mit Wahl zum Parteivorsitz | 04.07.26











