Merz nennt Kritiker seines Reformkurses „Nöler“ und „Untergangspropheten“ – diese sollen „wegtreten“

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Merz nennt Kritiker seines Reformkurses „Nöler“ und „Untergangspropheten“ – diese sollen „wegtreten“
Bildquelle: Apollo News

Friedrich Merz hat Kritiker des Reformkurses seiner Bundesregierung scharf angegriffen. Auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen CDU in Düsseldorf bezeichnete der Bundeskanzler sie als „Kulturpessimisten“, „Untergangspropheten“, „Nöler“, „Nörgler“ und „empörte Berufskritiker“. Dann rief er ihnen zu: „Wegtreten!“.

„Die besten Jahre Deutschlands liegen nicht hinter uns. Es liegen, wenn wir es richtig machen, sehr gute Jahre vor uns“, sagte Merz vor den Delegierten. Die Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik sei „nicht auserzählt“.

Wenige Tage zuvor hatten sich CDU, CSU und SPD im Koalitionsausschuss auf ein umfassendes Reformpakets geeinigt. Merz will die Beschlüsse als Beleg dafür verstanden wissen, dass seine Regierung handlungsfähig ist. Die Bundesregierung reagiere auf Krisen mit Reformen, sagte der Kanzler. Eine Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, diesen Weg mitzugehen, wenn es gerecht zugehe und jeder seinen Beitrag leiste.

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