In Großbritannien gilt seit Kurzem mit dem „Online Safety Act“ ein Gesetz, das die Anonymität im Netz mithilfe einer verpflichtenden Altersverifizierung für viele Inhalte durch die Hintertür abschafft. Doch Ähnliches droht auch in der EU – innerhalb der vergangenen Monate haben sich die Bemühungen in dieser Hinsicht deutlich verstärkt.
Am 14. Juli veröffentlichte die EU etwa bereits einen „Blueprint“ für eine App zur Altersverifizierung – auch eine Beta-Version der App wurde schon veröffentlicht. Noch im vergangenen Jahr wurde die damals noch geplante App von EU-Beamten als „Mini-Wallet“ bezeichnet – mit ihr können Nutzer mithilfe des Personalausweises oder anderer Methoden, wie der Bank-ID, ihr Alter verifizieren.
Laut EU-Kommission werden beim Verifikationsprozess bislang keine weiteren Daten gespeichert, außer dass die Person volljährig ist. Durch die App sollen die Nutzer dann etwa über einen QR-Code ausweisen können, dass sie volljährig sind – bestimmte Apps und Webseiten könnten so ihrer Pflicht nach dem Digital Services Act, um eine sichere Atmosphäre für Minderjährige zu schaffen, nachkommen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











