US-Außenminister Marco Rubio hat mit seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Sonntag bereits einen feurigen Beginn gebracht: Er kritisierte den „Klimakult“, für den man viel Geld geopfert habe. Außerdem warnt er vor einer „Massenmigration, die den Fortbestand unserer Kultur in Gefahr gebracht hat“. Der Gedanke einer Welt ohne Grenzen sei „keine kluge Annahme gewesen“.
Begonnen hatte Rubio seine bei der Sicherheitskonferenz mit einer Erinnerung an die Berliner Mauer und betonte die Einigkeit von USA und Europa während des Kalten Krieges: „Die berüchtigte Mauer, die dieses Land in zwei Teile gespalten hatte, fiel und mit ihr ein böses Imperium.“
Doch das Ende des Kalten Krieges habe auch zu einer gefährlichen Annahme geführt, so Rubio: „Doch die Euphorie darüber führte uns zu einer gefährlichen Annahme: Wir seien am Ende der Geschichte angelangt. Jede Nation würde nun eine liberale Demokratie sein, die durch Handel und Wirtschaft geknüpften Verbindungen würden nun die Nationalität ersetzen. Die regelbasierte Weltordnung, ein überstrapazierter Begriff, würde nun das nationale Interesse ersetzen. Und wir würden nun in einer Welt ohne Grenzen leben, in der jeder ein Weltbürger wird.“
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