Nach Sprengstoffdrohung gegen Oktoberfest: Polizei findet Handgranaten, Sprengstoff-Fallen und Stolperdraht in Wohnung des Tatverdächtigen

vor 9 Monaten

Nach Sprengstoffdrohung gegen Oktoberfest: Polizei findet Handgranaten, Sprengstoff-Fallen und Stolperdraht in Wohnung des Tatverdächtigen
Bildquelle: NiUS

Großalarm in München! Das Oktoberfest bleibt am Mittwoch wegen einer akuten Bedrohungslage vorerst geschlossen. Die Polizei prüfte zwischenzeitlich sogar einen Zusammenhang mit der Antifa.

Nach mehreren Explosionen und Schüssen im Stadtteil Lerchenau gibt es eine Sprengstoff-Drohung gegen die Wiesn. Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Es gibt eine aktuelle Bedrohungslage für das Oktoberfest.“ Das Volksfest bleibt mindestens bis 17 Uhr geschlossen.

Die Polizei im Zusammenhang mit dem laufenden Großeinsatz eine Wohnung in Starnberg. Dort sollen Handgranaten, Stolperdraht und Sprengfallen gefunden worden sein.

Bereits seit dem frühen Mittwochmorgen sind Polizei, Feuerwehr und Spezialeinheiten auch im Münchener Stadtteil Lerchenau im Einsatz. Ein Wohnhaus brannte, es gab mehrere Explosionen und Schüsse. Mindestens drei Fahrzeuge brannten im direkten Umfeld aus. Unweit des Brandortes wurde ein Mann mit Schussverletzungen tot aufgefunden. Die Polizei prüfte schon früh einen möglichen Zusammenhang mit dem Oktoberfest.

Polizist an einem Fahrzeug in Lerchenau, dass zuvor gebrannt hatte.

Bei dem Toten soll es sich nach NIUS-Informationen um Martin P. handeln. Offenbar hat er sein Elternhaus im Norden der Stadt mit Sprengsätzen präpariert und in Brand gesetzt. Anschließend soll er sich selbst getötet haben. Auch sein Vater ist laut Bild inzwischen gestorben, seine Mutter kam verletzt ins Krankenhaus.  Zudem wurde Mittwochmittag bekannt, dass zwei weitere Personen in dem Haus im Münchener Norden verletzt aufgefunden und geborgen wurden.

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