Nebenkosten auf Allzeithoch – So teuer war das Wohnen noch nie

vor 3 Monaten

Nebenkosten auf Allzeithoch – So teuer war das Wohnen noch nie
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Die Mietnebenkosten sind zuletzt stark angestiegen. Für einen Großteil der deutschen Haushalte – mehr als die Hälfte der Bürger lebt zur Miete – stellt dies eine erhebliche Belastung dar. Hintergrund sind in erster Linie die explodierenden Energiekosten. Einer Analyse des Legaltech-Anbieters Mineko zufolge haben die Nebenkosten im vergangenen Jahr sogar einen neuen Höchststand erreicht: Im Durchschnitt beliefen sie sich auf 3.049 Euro pro Jahr.

Mieter mussten 2025 im Schnitt 907 Euro nachzahlen, nachdem es im Jahr 2024 noch durchschnittlich 835 Euro gewesen waren. Wie Mineko-Gründer Chris Möller im Gespräch mit der Wirtschaftswoche verdeutlichte, steigen die Nebenkosten derzeit zwei- bis dreimal so stark wie die Inflation. Für die Untersuchung wurden mehr als 37.000 Nebenkostenabrechnungen ausgewertet. Grundlage bildeten sowohl die tatsächlichen Betriebskostenabrechnungen als auch die jeweiligen Mietverträge.

Dass die Mietnebenkosten zuletzt derart stark angestiegen sind, liegt in erster Linie an der explosionsartigen Verteuerung fossiler Energie, die sich in den letzten Jahren abgezeichnet hat. Zwar sind die Kosten für Heizung und Warmwasser seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 wieder spürbar zurückgegangen; dennoch liegen sie weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Krise. Nach Angaben des Energiekostenindex des Vergleichsportals Verivox sind die Energiekosten für Privathaushalte zwischen Januar 2021 und Dezember 2025 um 37 Prozent gestiegen.

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