Am vergangenen Freitag platzte eine politische Bombe in Amerika: Das Justizministerium der Trump-Regierung hat über drei Millionen neue Seiten an Dokumenten, 180.000 Fotos und 2.000 Videos der sogenannten „Epstein-Files“ veröffentlicht, also der behördlichen Unterlagen zu dem Fall um den Sexring des Hedgefonds-Multimillionärs Jeffrey Epstein. Endgültig in den Fokus des Skandals ist nun auch US-Präsident Donald Trump geraten – er wird in den neu veröffentlichten Daten insgesamt 38.000 Mal erwähnt.
Doch nicht alle Verweise auf Trump sind unbedingt belastend – es wurden auch zahlreiche E-Mails veröffentlicht, in denen Epstein oder einer seiner Freunde über harmlose, teils geschäftliche, teils politische Dinge schreibt und dabei Trumps Name fällt. Teilweise handelt es sich sogar um Auszüge aus Büchern oder Zeitungsartikeln, also bereits öffentliche Dokumente, in denen der Republikaner erwähnt wird. Doch der Name des heutigen US-Präsidenten taucht auch bei deutlich fragwürdigeren Themen auf – was ist also dran an den Vorwürfen gegen Trump?
Besonders brisant ist eine Reihe an anonymen Hinweisen an das FBI, in denen schwere Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens gegen Trump erhoben werden. Die Hinweise wurden in einer Sammlung des FBI im vergangenen August zusammengetragen. So wirft ein anonymer Hinweisgeber Trump vor, dass eine seiner Freundinnen, damals deutlich minderjährig, bereits vor mindestens 35 Jahren in New Jersey, offenbar auch im Rahmen einer Epstein-Veranstaltung, zum Oralverkehr gezwungen worden sei.
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