Am Mittwochabend landeten erneut 138 Afghanen auf dem Flughafen Leipzig-Halle – mehr als die Hälfte davon kamen über das umstrittene Bundesaufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Personen nach Deutschland. Nur 24 Afghanen reisten über das Ortskräfteverfahren ein – fünf davon waren tatsächliche Ortskräfte, weitere 19 deren Angehörige (Apollo News berichtete).
Im Vorhinein waren eigentlich insgesamt 162 Passagiere angekündigt worden, letztlich waren es 24 Personen weniger. Bereits bei den vergangenen Flügen aus dem pakistanischen Islamabad kam es zu leichten Differenzen. Möglicherweise handelt es sich dabei um Personen, die die Sicherheitsüberprüfung der deutschen Behörden nicht bestanden haben.
Das ist denkbar, weil beispielsweise im großangelegten Bundesaufnahmeprogramm über einen Antrag entschieden wird, bevor Sicherheitsinterviews und Visumverfahren durchgeführt werden.
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