Mehrere Freibäder in Baden-Württemberg wurden zu Beginn dieser Badesaison zu einem Brennpunkt polizeilicher Einsätze. Jetzt ziehen die Städte Konsequenzen und verschärfen die Regeln drastisch, nachdem vorrangig junge nordafrikanische Männer aus dem benachbarten Frankreich die Schwimmbäder mit ihrem Verhalten tyrannisierten.
Konsequenzen ziehen unter anderem die Städte Kehl und Müllheim. In Kehl wurde die Besucherkapazität von 1.600 auf 1.400 Personen verringert. Zudem müssen Besucher beim Kauf einer Tageskarte ihre Personalien angeben und einen Lichtbildausweis mitführen. Bei Regelverstößen droht ein Badeverbot bis zum Saisonende.
Die Stadt sorgte vor wenigen Tagen für mediales Aufsehen, nachdem eine ausländische Männergruppe, die nach Informationen der Welt als nordafrikanisch beschrieben wurde, das Freibad stürmte und dadurch einen polizeilichen Großeinsatz auslöste. Beamte der Landespolizei aus Kehl und Achern benötigten dabei Unterstützung der Bundespolizei, um das gesamte Freibad zu räumen (Apollo News berichtete).
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