Gipfel ohne Sturm: Warum die Politik so gern „Gipfel-Treffen“ inszeniert – ohne, dass diese etwas verändern

vor 12 Monaten

Gipfel ohne Sturm: Warum die Politik so gern „Gipfel-Treffen“ inszeniert – ohne, dass diese etwas verändern
Bildquelle: NiUS

Wenn Macht und Kanzler wechseln, sind die Unterschiede in der Amtsführung genauso aufschlussreich wie die Kontinuitäten. Kanzler Friedrich Merz (CDU) zum Beispiel lädt an diesem Montag zum Investoren-Gipfel ins Kanzleramt und knüpft damit an eine lange Tradition von Auto-, Energie-, Sozial- und anderen Gipfeln an, die Vorgänger Olaf Scholz (SPD) genauso zelebrierte wie dessen Vorgängerin Angela Merkel (CDU). Auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) ist vor Ort und lässt sich den Auftritt natürlich nicht nehmen.

Die (etwas schlichte) Botschaft: die wichtigen Leute beim Kanzler. Die packen an. Es geht vorwärts. Deutschland als Chefsache. In der Folge entstehen passende Bilder und wohlwollende Statements. In der Realität bleiben solche Inszenierungen in der Regel folgenlos.

Ex-Bundeskanzlerin Merkel hält eine Pressekonferenz nach einem China-Gipfel.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel