Es ist noch einmal ein anderer Blick auf die Kriminalstatistik. Denn ja, unter den Tatverdächtigen der polizeilichen Ausgangsstatistik sind unverhältnismäßig viele Ausländer oder Nichtdeutsche, also Personen ohne deutschen Pass. Seit 2014 steigt ihr Anteil einigermaßen beharrlich, von einst 28,7 Prozent auf im letzten Jahr schon 41,8 Prozent. Genauer gesagt gab es zwei Wellen in diesem Anstieg: eine akute 2015/2016, dann einige Jahre Stagnation, und seit 2020 eine zweite, die bis heute anhält.
Nicht anders sieht es bei den verurteilten Straftätern aus, unter denen gerade junge Ausländer zwischen 21 und 24 Jahren deutlich stärker vertreten sind, als es ihrem Bevölkerungsanteil entspräche (zwei bis dreimal so stark wie junge Deutsche). Im Bereich der Steuerhinterziehung sind Ausländer sogar mehr als vierfach überrepräsentiert.
Nun ist eine neue Dimension offenbar geworden: Auch unter den von der Polizei Gesuchten bilden Ausländer den weit überwiegenden Teil. Nur rund zwölf Prozent der gesuchten Tatverdächtigen besitzen demnach einen deutschen Pass, mehr als 88 Prozent nicht.
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