Die Polizei hat nach dem ersten Tag des AfD-Bundesparteitags in Erfurt eine vorläufige Zwischenbilanz gezogen: Demnach wurden 48 Straftaten aufgenommen. Insgesamt berichtete die Polizei von rund 31.000 Demonstranten in der Spitze der Proteste und von 16 Versammlungen.
„Vereinzelt kam es zu kleineren Auseinandersetzungen, die durch die Einsatzkräfte schnell beendet werden konnten“, beschönigte ein Polizeisprecher die u.a. gesetzeswidrigen Blockaden. Daneben gebe es einen Verdacht des schweren Landfriedensbruchs. Demonstranten hätten versucht, eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen und Polizisten anzugreifen. Außerdem habe es weitere „vereinzelte Vorkommnisse“ gegeben, bei denen Medienvertreter leicht verletzt worden seien. Man ermittele dazu.
Die wiedergewählte AfD-Bundessprecherin Alice Weidel kritisierte die Proteste gegen den AfD-Parteitag scharf. Sie sprach von einem „antidemokratischen Prozess“. Die AfD habe ihre Delegierten bewusst frühzeitig zum Veranstaltungsort gebracht, um mögliche Behinderungen zu umgehen, sagte Weidel im Gespräch mit Medien. Zugleich beklagte sie die Angriffe auf alternative Reporter des Portals „Apollo News“. Die AfD werde auf Aufklärung dieses Vorfalls dringen.
ERFURT: AfD-Parteitag geht in zweite Runde! Polizei bereitet sich auf Krawalle vor I WELT LIVESTREAM











