Prof. Tim Drygala über Verbrenner-Aus: „Da hätte sich jeder SED-Parteitag damals die Finger geleckt“

vor 7 Monaten

Prof. Tim Drygala über Verbrenner-Aus: „Da hätte sich jeder SED-Parteitag damals die Finger geleckt“
Bildquelle: NiUS

Er hat die DDR-Grenze als Kind erlebt, paddelte als Junge auf dem Grenzfluss an Minen-Warnschildern vorbei – und ist deshalb besonders allergisch gegen jeden neuen Anlauf in Richtung Sozialismus, Planstaat und „Diktatur der Minderheit“. Prof. Tim Drygala, Wirtschaftsjurist aus Leipzig, spricht bei „Schuler! Fragen, was ist“ über die Klagewut vermeintlich beleidigter Politiker, die linke Meinungsmacht an Universitäten und die Parallelen zwischen Klimapolitik und dem Wirken der SED-Diktatur.

Das ganze Interview sehen Sie hier im Video:

Im Gespräch mit NIUS-Politikchef Ralf Schuler geht Prof. Drygala mit der Politik hart ins Gericht: „Wir haben in der Klimapolitik im Prinzip lupenreine Planwirtschaft mit sogar zeitlichen Sektorfenstern. Also Kohleausstieg 2030/35, Verbrenner-Aus, Klimaneutralität. Da hätte sich jeder SED-Parteitag damals die Finger geleckt“, sagt der Jura-Professor. Aus seiner Sicht maßen sich Politiker der Gegenwart zu viel ideologische Gewissheit an. Es bestehe der Glaube, man könne jedes Geschehen umfassend steuern und planen. Und man weiß „natürlich auch, was die zukunftsfähige Technologie von morgen ist. Und für die gibt es dann Subventionen.“

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