Nach monatelangem Gewürge hat die Merz/Klingbeil-Regierung das neue Heizungsgesetz beschlossen. Kritiker sehen in dem Gesetz von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) eine „Mogelpackung mit grünem Beigeschmack“. Die „Bild“-Zeitung schreibt: „Jetzt droht der Heiz-Horror!“ Der Deutschland-Kurier beantwortet wichtige Fragen rund um den schwarz-roten Heizungs-Murks.
► Was ist der wesentliche Unterschied zum abgelösten Habeck-Gesetz?
Anders als der ideologische Habeck-Irrsinn („Gebäudeenergiegesetz“) soll das neue Heizungsgesetz (offiziell „Gebäudemodernisierungsgesetz“) technologieoffen sein. Bedeutet: Die 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien ist abgeschafft, fossile Heizungen bleiben länger erlaubt.
ABER: Das Ziel, „dass neue Heizungen in Zukunft überwiegend CO₂-frei betrieben werden“, bleibt bestehen. Bedeutet: Es kommen neue finanzielle Belastungen bei CO₂-Kosten und Biogasanteilen ab 2028/2029 durch die sogenannte „Bio-Treppe“ und „Grüngasquote“ auf Vermieter und Mieter zu. In der Summe könnten diese nicht minder hart ausfallen als beim Wärmepumpen-Zwang a la Habeck. Denn Bio-Brennstoffe sind extrem teuer und sehr knapp.
► Wie „technologieoffen“ ist der neue Heizungs-Murks wirklich?
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











