Israel steht unter schwerem Beschuss von Vorwürfen, die vor allem auf Bildern und Emotionen beruhen, die einer belastbaren Faktenbasis entbehren. Wer genauer hinsieht, stößt auf Fragen, deren Antworten mehr über die Realität in Gaza aussagen als die Anklagen gegen Israel.
Dass „Israel allein in diesem Monat rund 34.000 Tonnen Hilfsgüter in den Gazastreifen gebracht hat, um zur Ernährung der palästinensischen Zivilbevölkerung beizutragen“, dürfte vielen Menschen nicht bekannt sein. Die Jüdische Allgemeine weist ausführlich darauf hin – und fragt weiter: „Wussten Sie, dass die US-Agentur ›Gaza Humanitarian Foundation‹ pro Tag mehrere Millionen Mahlzeiten austeilt, damit die Menschen in dem Kriegsgebiet mit dem Nötigsten versorgt werden?“
„Wussten Sie, dass Israel vorletzte Woche mehr als 600 Lkw-Ladungen nach Gaza eingeführt hat – unter hohem logistischem Aufwand und ebenso großer Gefahr?“ Die Zeitung berichtet außerdem, „dass in diesen Tagen Hunderte Tonnen an Hilfslieferungen an der Grenze zu Gaza in der Sonne verrotteten, weil die Vereinten Nationen und andere Organisationen sie schlicht und einfach nicht abholten“ – während Israel gleichzeitig lautstark der gezielten Aushungerung bezichtigt wird. Und schließlich: „Wussten Sie, dass Ägypten die Grenze zu Gaza fast komplett abschottet und nahezu keine Hilfslieferungen ermöglicht?“
Auch das Verhältnis zur weltweiten Lage wird eingeordnet: In den USA – einem der reichsten Länder der Welt – gelten fünf bis sieben Prozent der Kinder als unterernährt. Im Gazastreifen sind es laut UNRWA neun Prozent. Deshalb räumt Israel zwar eine angespannte humanitäre Lage ein, wie sie Kriegen immanent ist – bestreitet jedoch entschieden, dass es sich um eine Hungersnot handelt.
In echten Hungersnöten verlieren alle Menschen drastisch an Gewicht: Männer, Frauen, Kinder, Alte – niemand bleibt verschont. Die bekannten Bilder aus Biafra, Äthiopien oder Nordkorea zeigen kollektive Auszehrung. In Gaza hingegen sieht man vereinzelt abgemagerte Kinder, während die Mehrheit der Erwachsenen normal-gewichtig oder gar übergewichtig ist – ein deutlicher Widerspruch.
Die auf Instagram präsentierten Propagandafotos von Ahmed Jihad Ibrahim al-Arin, der den schwer kranken, nicht hungernden Jungen um die Welt gingen ließ, zeigen keine ausgehungerten Palästinenser.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











