„Spaltend und parteiisch“: Trump fordert von Museen positiveres Bild der US-Geschichte

vor 10 Monaten

„Spaltend und parteiisch“: Trump fordert von Museen positiveres Bild der US-Geschichte
Bildquelle: NiUS

2026 feiern die Vereinigten Staaten ihr 250. Jubiläum. Donald Trump ist die Darstellung der amerikanischen Geschichte in den Museen des Landes zu negativ, er will Einfluss nehmen.

Am 4. Juli 1776 wurde die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet, das ganze nächste Jahr über finden Feierlichkeiten statt, die das Land und seine Geschichte ehren sollen. Da ist dem US-Präsidenten ein Dorn im Auge, wie die Historie in manchen nationalen Museen präsentiert wird. Er hat acht große Museen ins Visier genommen und eine umfassende Überprüfung der führenden Museen des Landes angeordnet, nachdem er sie auf seiner Plattform Truth Social als „das letzte verbliebene Segment von WOKE“ kritisiert hatte.

In seinem Statement warf Trump der Smithsonian Institution sowie anderen Museen im ganzen Land vor, Narrative zu verbreiten, die die USA herabsetzen, anstatt ihre Errungenschaften zu feiern. Die Smithsonian Institution sei „außer Kontrolle“, künftig müsse sie Ausstellungspläne, interne Richtlinien und Programmunterlagen zu „America250“ zur Überprüfung vorlegen.

„Unsere Museen haben die Pflicht, darzustellen, was unserem Land im Laufe der Jahre widerfahren ist – im Guten wie im Schlechten“, meinte Trump. Laut Regierungsbeamten wird sich die Überprüfung auf öffentlich zugängliche Inhalte, kuratorische Prozesse, Ausstellungsplanung, die Nutzung von Sammlungen und allgemeine narrative Standards konzentrieren. Betroffen sind in der ersten Phase unter anderem das Nationalmuseum für amerikanische Geschichte, das Nationalmuseum für Naturgeschichte und das Nationalmuseum für afroamerikanische Geschichte und Kultur.

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