Das Bundeskriminalamt ermittelt wegen Spionageverdachts gegen eine Mitarbeiterin des türkischen Generalkonsulats in Hürth. Am Mittwoch durchsuchten Beamte die Wohnung der Frau. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte dem Kölner Stadt-Anzeiger, dass gegen sie wegen des Anfangsverdachts der Spionage für die Türkei ermittelt wird. Die Verdächtige befindet sich weiterhin auf freiem Fuß. Zu Details äußerte sich die Behörde nicht.
Auch gegen eine zweite Beschuldigte wird ermittelt: eine türkischstämmige Polizeibeamtin aus Köln. Sie soll ihrer Kontaktperson im Generalkonsulat Informationen aus dem Polizeicomputer geliefert haben, darunter Daten zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK.
Die PKK (Kurdistan Workers’ Party) kämpft seit den 1980er Jahren bewaffnet gegen den türkischen Staat und fordert mehr Autonomie sowie politische Rechte für die kurdische Bevölkerung. In Deutschland ist die Organisation seit 1993 verboten und gilt als größte ausländische extremistische Vereinigung im Land. Auch die EU stuft sie als Terrororganisation ein.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











