Straftaten gegen Unionspolitiker nehmen stark zu – AfD-Politiker werden aber am meisten angegriffen

vor 11 Monaten

Straftaten gegen Unionspolitiker nehmen stark zu – AfD-Politiker werden aber am meisten angegriffen
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Die Zahl der Straftaten gegen Repräsentanten der Bundestagsparteien ist im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 165 Prozent gestiegen. Am häufigsten sind weiterhin AfD-Politiker betroffen. Doch besonders stark haben die Taten gegen Unionspolitiker zugenommen. Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess hervor, die der Jungen Freiheit vorliegt. Insgesamt kam es von Januar bis Juni demnach zu 2.210 Straftaten gegen Politiker.

36 Prozent der Straftaten richteten sich gegen AfD-Politiker: Es gab 808 Vorfälle gegen sie. Davon waren 68 Fälle Körperverletzungen oder tätliche Angriffe – auch in diesem Bereich führt die Partei. Trotz dieser Zahlen sieht die Bundesregierung keine Anzeichen für eine „systematisch geplante Einschüchterung oder Bedrohung“ von AfD-Politikern. Die Gesamtzahl der Straftaten gegen Politiker der CDU und CSU hat sich im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte fast verfünffacht. Bis Juni gab es 545 Taten gegen Unionspolitiker. In sieben Fällen wurden Unionspolitiker Opfer von tätlichen Angriffen.

Auch bei der Zerstörung von Plakaten und bei Angriffen auf Parteibüros liegen die Parteien an der Spitze. Von 380 Angriffen auf Parteigebäude entfielen 122 auf die AfD und 102 auf die CDU. Bei Plakatzerstörungen sind die Grünen am meisten betroffen. Im ersten Halbjahr wurden 2.760 ihrer Plakate zerstört. Auf Platz zwei folgt die AfD mit 2.652 zerstörten Plakaten und auf Platz drei die Union mit 1.738 Fällen.

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