Laut Christopher Kofner, dem Leiter des „Instituts für konservative Wirtschaftspolitik“ (IKW) in München-Grünwald, würde eine Wiedernormalisierung der deutsch-russischen Beziehungen einen Wachstums-Turbo zünden. Seinen Berechnungen zufolge könnte die deutsche Wirtschaftsleistung auf einen Schlag zwischen 2,5 und drei Prozent wachsen. Private Haushalte könnten im Schnitt um 2.500 Euro jährlich entlastet werden. Denn Deutschland habe mit am stärksten unter den Sanktionen zu leiden.
Vor allem die Deutschen ächzen unter den Folgen des Sanktions-Irrsinns gegen Russland und zahlen die Rechnung für die teuren LNG-Gasimporte. Der Ökonom Christopher Kofner hat diese Folgen jetzt genauer berechnet. Die Kosten der Sanktionen belaufen sich pro Haushalt auf Tausende Euro – jährlich!
Kofner verweist darauf, dass die deutsche Wirtschaft in der Vergangenheit vor allem von niedrigen Energiepreisen dank langfristiger Importverträge profitiert habe. Hinzu komme, dass Unternehmen hierzulande wichtige Absatzmärkte in Russland weggebrochen sind. Gewinner der Entwicklung seien vor allem die USA gewesen, deren teure LNG-Exporte nach Europa deutlich zunahmen.
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