Obwohl es in der Freibadsaison 2025 trotz sinkender Besucherzahlen zu mehr Delikten kam, sind Datenschutzbeauftragte gegen Überwachungskameras am Eingang von Freibädern. Insgesamt gab es 181 Delikte in Berlin, darunter Körperverletzungen und Sexualdelikte (Apollo News berichtete). Immer wieder kam es zu Massenschlägereien. Die Polizei musste zu 346 Einsätzen ausrücken.
Angesichts dieser Gemengelage setzen fünf Sommerbäder in der Hauptstadt laut der B.Z. für die kommende Saison auf Überwachungskameras im Eingangsbereich. Diese sollen helfen, das Hausrecht einzuhalten und Eigentum zu schützen. Berlins Innensenatorin Iris Spranger betonte die Notwendigkeit der Maßnahme. „Die Sommerbäder müssen vor allem sichere Orte sein. Wir werden die Videoüberwachung daher auch in diesem Jahr beibehalten. Deren Einsatz haben wir gesetzlich geregelt.“
Die Datenschutzbeauftragte des Landes Berlin hat die Bäder Pankow, Kreuzberg, Insulaner, Gropiusstadt und Neukölln allerdings wegen des geplanten Vorhabens verwarnt. Ihr Pressesprecher teilte mit, es sei zweifelhaft, ob Maßnahmen wie Ausweiskontrollen und Kameras im Eingangsbereich das erforderliche Mittel seien. „Das müssen die Bäderbetriebe nachweisen. Sie konnten uns bislang keine Auswertungen vorlegen, ob die Ausweiskontrollen und die Videoüberwachung messbar zur Erhöhung der Sicherheit in den Sommerbädern geführt haben.“
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