Trump sagt Treffen mit Putin ab – USA verhängen Sanktionen gegen russische Ölfirmen

vor 9 Monaten

Trump sagt Treffen mit Putin ab – USA verhängen Sanktionen gegen russische Ölfirmen
Bildquelle: Apollo News

US-Präsident Donald Trump hat das geplante Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Budapest abgesagt. Das erklärte er am Mittwoch im Weißen Haus. Es hätte sich „nicht danach angefühlt, als würde man dahin kommen, wo man hinkommen müsste.“ Das Treffen solle in der Zukunft stattfinden. Jedoch nannte er kein konkretes Datum. Er wolle keine Zeit verschwenden, sagte er bereits einen Tag zuvor laut NBC News. Weiter sagte der US-Präsident am Mittwoch: „Was die Ehrlichkeit angeht, kann ich nur sagen, dass ich jedes Mal, wenn ich mit Wladimir spreche, gute Gespräche führe, die dann aber zu nichts führen. Sie führen einfach zu nichts.“

Ein wesentlicher Knackpunkt, so Trump bereits am Dienstag, sei Russlands Weigerung, die aktuelle Frontlinie einzufrieren. Ebenfalls am Mittwoch verhängte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen russische Ölfirmen. Davon betroffen sind der Staatskonzern Rosneft und die Firma Lukoil. In einer Pressemitteilung des Finanzministeriums heißt es, dass die Sanktionen verhängt wurden, weil „Russland sich nicht ernsthaft für einen Friedensprozess zur Beendigung des Krieges in der Ukraine engagiert“.

Minister Scott Bessent sagte, dass man Sanktionen gegen die beiden größten Ölkonzerne verhänge, die „die Kriegsmaschinerie des Kremls finanzieren“. Er forderte Putin auf, sofort einen Waffenstillstand zu vereinbaren. Konkret richten sich die Sanktionen gegen beide Unternehmen sowie gegen zahlreiche Tochterunternehmen von Rosneft und Lukoil. Sämtliche Vermögenswerte der Firmen in den USA sowie im Besitz amerikanischer Bürger werden eingefroren. Auch Firmen, die zu mehr als 50 Prozent Rosneft oder Lukoil gehören, werden gesperrt.

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