Trump und Putin und niemand sonst ist die Botschaft aus Anchorage

vor 11 Monaten

Trump und Putin und niemand sonst ist die Botschaft aus Anchorage
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Agentur-Meldung von dts heute um 01:24 dürfte den Medientenor in Westeuropa repräsentieren: US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin haben sich nach ihrem Treffen in Alaska ungewöhnlich schweigsam gezeigt.

Ungewöhnlicherweise bekam Putin als Gast in Alaska bei dem Auftritt vor der Presse zuerst das Wort. Der russische Präsident schmeichelte dem US-Präsidenten, sprach von einer guten Nachbarschaft und lobte Trump, dass dieser bereit sei, „die geschichtliche Situation zu berücksichtigen“. Was sich in der Ukraine abspiele, sei eigentlich „eine Tragödie“, Russland und die Ukraine hätten schließlich eine gemeinsame Geschichte. Russland und die USA hätten nun ein „Abkommen“ abgeschlossen, so Putin. Was Bestandteil dieses Abkommens sei, blieb dabei vollkommen unklar.

US-Präsident Donald Trump sagte anschließend, er sei mit Putin „in vielen Punkten einer Meinung“, das „bedeutendste Ziel“ sei aber „noch nicht erreicht“. Mit anderen Worten: Eine verbindliche Einigung auf einen Waffenstillstand gab es offenbar noch nicht. Der US-Präsident sagte weiter, er werde jetzt umgehend den ukrainischen Präsidenten Selenskyj und die Nato anrufen. Selenskyj müsse jetzt „die hervorragende Vorarbeit“ mittragen. Auch der US-Präsident gab deutlich zu verstehen an, dass es mit Putin in Alaska offenbar Vereinbarungen im Bereich geschäftlicher Zusammenarbeit gibt. „Wir freuen uns auf diesen neuen Handel“, sagte Trump.

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