80.000 Seiten umfassen die Akten über die Ermordung von John F. Kennedy im Jahr 1963 – am Dienstag sollen sie veröffentlicht werden. Das verkündete US-Präsident Donald Trump am Montag. „Die Menschen haben jahrzehntelang darauf gewartet“, erklärte der 78-Jährige, jetzt könnte es „sehr interessant werden“.
In den vergangenen Jahren hatten verschiedenste Theorien über die Ermordung des 35. US-Präsidenten die Runde gemacht. Aus den nun vor der Veröffentlichung stehenden ungeschwärzten Akten könnten erstmals auch Geheimdiensterkenntnisse gezogen und möglicherweise auch weitere Informationen zu dem Täter liefern – oder die Zahl der Mitwirkenden sogar in Zweifel ziehen.
Trump hatte die Veröffentlichung der unter Verschluss stehenden Akten bereits kurz nach seinem Amtsantritt im Januar angeordnet. „Alles wird aufgedeckt werden“, versprach Trump damals. Auch die Morde an JFKs Bruder Robert F. Kennedy, dem Vater des aktuellen Gesundheitsministers, sowie an dem Bürgerrechtsaktivisten Martin Luther King sollen in der Folge gänzlich offengelegt werden.
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