Es ist, als erlebe Deutschland ein Déjà-vu: Wie schon zu Jahresbeginn 2024 gehen auch in diesem Jahr Hunderttausende Menschen auf die Straße, um gegen irgendetwas zwischen „Rechtsruck“ im politischen Betrieb und dem drohenden „Vierten Reich“ zu warnen. War der Auslöser vor einem Jahr eine inszenierte Recherche des in Teilen steuerfinanzierten Aktivisten-Mediums Correctiv, sind die Menschen nun auf der Straße, nachdem es im Bundestag erstmals zu einer Mehrheit durch Stimmen der AfD gekommen war.
Doch in einem zentralen Punkt unterscheiden sich die beiden „Gegen Rechts“-Demo-Wellen: Im vergangenen Jahr hatten die Demos eine gigantische Wirkung im politischen Diskurs und auch in den Zustimmungswerten der Parteien. Die Demos haben quasi ihr Ziel erreicht. Heute sieht es anders aus. Das Land scheint immun gegen die Massen auf den Straßen zu sein. Jedenfalls deutet die Entwicklung der Umfragewerte darauf hin.
Bei der Demo „Aufstand der Anständigen - Demo für die Brandmauer“ waren laut Polizeiangaben rund 80.000 Menschen.
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