Der 28-jährige Afghane, der im Januar einen zweijährigen Jungen und einen 41-jährigen Mann mit einem Messer getötet hat, wird in einer Psychiatrie untergebracht.
Das sagte der Vorsitzende Richter Karsten Krebs bei der Urteilsverkündung am Landgericht Aschaffenburg. Drei weitere Menschen wurden bei der Tat schwer verletzt. Ein psychiatrisches Gutachten bescheinigte dem Mann eine schwere psychische Erkrankung, weshalb das Gericht ihn als nicht schuldfähig einstuft. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm Mord, versuchten Mord, Totschlag und diverse Körperverletzungen vorgeworfen.
Der psychiatrische Gutachter Hans-Peter Volz hält es für wahrscheinlich, dass der Täter ohne Behandlung in einer Psychiatrie weitere „hochaggressive Taten“ begehen könnte. „Das primäre Ziel seiner Attacke waren keine erwachsenen Menschen“, so Volz.
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