Angesichts der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten im Iran erhöhen die Vereinigten Staaten den wirtschaftlichen Druck auf die Mullah-Führung in Teheran. US-Präsident Donald Trump kündigte an, sämtliche Staaten, die weiterhin Handelsbeziehungen mit dem Iran unterhalten, mit zusätzlichen Zöllen zu belegen.
Die Maßnahme gab Trump am Montagabend über die Plattform Truth Social bekannt. „Mit sofortiger Wirkung wird von allen Ländern, die mit der Islamischen Republik Iran Geschäfte tätigen, ein Zoll von 25 Prozent auf alle Transaktionen mit den Vereinigten Staaten von Amerika erhoben“, schrieb der Präsident. „Diese Anordnung ist endgültig und unanfechtbar.“
Nach Angaben der Wirtschaftsdatenbank Trading Economics zählen China, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Irak zu den wichtigsten Handelspartnern des Iran. Welche Staaten konkret von den angekündigten Strafzöllen betroffen sein werden, blieb zunächst offen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











