Die Veröffentlichung einer Liste mit den Vornamen von 256 Tatverdächtigen, die an und um Silvester von der Berliner Polizei festgenommen worden sind, hat für Unruhe in der Berliner Polizei gesorgt: Wie der Sprecher der Berliner Polizei, Florian Nath, gegenüber dem Tagesspiegel mitteilte, werde nun behördenintern wegen des Sicherheitslecks ermittelt. Dafür soll extra das Dezernat für Polizei- und Korruptionsdelikte des Landeskriminalamts Berlin eingesetzt werden, das den Whistleblower der NIUS-Recherche ausfindig machen soll.
Nath nannte es im Tagesspiegel „inakzeptabel“, dass „offenbar illegal Namenslisten von Tatverdächtigen“ herausgegeben worden seien. Das sei nicht nur ein Verstoß gegen den Datenschutz, sondern es befeuere auch einen „unverhältnismäßigen und diskriminierenden Erklärungsansatz“ für „individuelle, strafrechtliche Verhaltensweisen“, so der Sprecher. Zu der Echtheit der Liste und Vornamen äußerte sich Nath nicht.
Ein Polizeiwagen parkt an Silvester am Straßenrand, während Feuerwerk in der Luft explodiert.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











