Am Sonntag fand die portugiesische Parlamentswahl statt. Der Wahlgewinner ist Luís Montenegro, der bisher amtierende Premierminister des Landes von den portugiesischen Sozialdemokraten, die traditionell eher konservativ denken. Er konnte am Sonntagabend auf ein gutes Ergebnis seines gegründeten Wahlbündnisses schauen: Wie die offiziellen Ergebnisse zeigen, gewann das Wahlbündnis des konservativen Politikers, die Demokratische Allianz (AD), am Sonntag knapp 33 Prozent der Stimmen.
Mit dem Ergebnis hat Montenegro vier Punkte mehr als bei der letzten Wahl im März 2024 erreicht. Zuvor hatte sich die sozialdemokratische Partei entschieden, mit kleineren rechten Parteien als Wahlbündnis anzutreten, um so möglichst die absolute Mehrheit zu erlangen und eine stabile Regierung zu bilden.
Stabilität war ein wesentliches Thema in der portugiesischen Wahl: Erst am 11. März wurde Montenegro mit seiner Minderheitsregierung, die er nach dem Wahlsieg im März 2024 anführte, in einer Vertrauensfrage abgewählt. Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa ordnete eine Neuwahl des Parlaments an, die nun am Sonntag stattfand. Montenegro war zuvor immer wieder von der Opposition Intransparenz in Geschäften eines Familienunternehmens vorgeworfen worden.
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