„Nur kein Triumphgeheul gegenüber der SPD“, sagt Friedrich Merz (CDU) gleich nach der Begrüßung beim Treffen der CDU-Spitze in die allgemeine Freude über den Wahlsieg in Rheinland-Pfalz hinein. Zum Auftakt haben sie dem Wahlsieger Gordon Schnieder applaudiert, Blumen überreicht und Hände geschüttelt; jetzt schüttet der Kanzler und CDU-Chef demonstrativ beruhigendes Wasser in den Sieger-Wein von der Mosel.
Die Botschaft ist klar, sagt ein Teilnehmer zu NIUS: Nur keine Demütigung der angeschlagenen SPD und ihrer Führungsriege. Schon am Vorabend hat Merz mit den SPD-Chefs Lars Klingbeil und Bärbel Bas telefoniert, um sich zu versichern, dass auch die Spitzen-Genossen in der Fortsetzung der Regierungsarbeit die Zukunft für die SPD sehen. Das hätten die auch so gesehen, berichtet Merz hinter verschlossenen Türen. Die Wahrheit ist: Auch Bas und Klingbeil wissen, dass sie die Dinge innerhalb der aufgewühlten SPD längst nicht mehr in der Hand haben.
Nachsicht und kleine Geschenke für die in zwei Landtagswahlen abgestraften Genossen? Wie teuer bezahlt Friedrich Merz mit unserem Geld für diesen Wahlsieg seiner CDU?
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











