Das neue Lieblingswort der Berliner Innenbehörden heißt „silvestertypisch“. Die Behörden meinen damit die Krawalle in der Hauptstadt zum Jahreswechsel. Bilanz: 1453 Straftaten, 363 Menschen durch Feuerwerk verletzt, 44 Einsatzkräfte angegriffen – 670 Tatverdächtige wurden erfasst. Registriert wurden Verstöße gegen das Waffengesetz (274 Taten), Körperverletzungsdelikte (241 Fälle) und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz (54 Fälle). Insgesamt wurden zwei Haftbefehle erlassen.
Mein gesunder Menschenverstand findet diese schreckliche Bilanz alles andere als „silvestertypisch“. Ich finde diesen Begriff zynisch für das, was er beschreibt: ungezählter Schmerz, Verletzungen, Tränen, Angst, Brutalität. Noch schlimmer ist, dass die Behörden offenbar zu vertuschen versuchen, wer hinter den Silvester-Taten steckt. NIUS hat es exklusiv aufgedeckt. In der Nacht zum Neujahr kam es zu 1450 Straftaten in der Hauptstadt, 670 Tatverdächtige wurden dabei erfasst. Wie die BZ schreibt, handelt es sich „überwiegend um erwachsene Deutsche“. NIUS-Reporter Jan Karon erfuhr dagegen aus Sicherheitskreisen, dass die meisten „deutschen“ Tatverdächtigen Migranten sind oder aus Familien mit Migrationshintergrund.
Die Liste der Tatverdächtigen spricht eine deutliche Sprache. Diese Aufstellung der „deutschen Täter“ beginnt bei Abdul Kerim, Abdulhamid, Abdulkadir. Der Vorname Ali findet sich in der Liste der Festgenommenen insgesamt achtmal, Mohammed in verschiedenen Schreibweisen zwölfmal. Von den 256 Namen sind nach Auswertung von NIUS maximal 90 deutsche Vornamen.
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