Die SPD-Politikerin Uta Francisco dos Santos zieht sich aus dem Rennen um das Bürgermeisteramt in Berlin-Mitte zurück und macht dafür eine politische Kampagne gegen ihre Person verantwortlich. Über ihren Anwalt ließ sie erklären: „Aufgrund der medialen Kampagne zu meiner Person, an der vor allem rechte Medien beteiligt sind, ziehe ich meine Kandidatur für das Bezirksamt Mitte zurück.“ Darüber berichtet der Tagesspiegel.
Auslöser der Rücktritts-Debatte waren Berichte darüber, dass Francisco dos Santos Wahlkampf gemacht haben soll, obwohl sie seit längerer Zeit krankgeschrieben war. Zuvor hatte bereits die B.Z. berichtet, dass sie für das Bezirksamt kandidierte, in ihrer Funktion in der Senatsverwaltung für Finanzen aber seit Sommer 2024 überwiegend dienstunfähig gefehlt haben soll.
Gegenüber der Zeitung hatte Dos Santos erklärt: „Ich befinde mich in einer juristischen Auseinandersetzung mit meinem Arbeitgeber.“ Hintergrund sei demnach ein Streit mit der Finanzverwaltung über eine geplante Versetzung aus ihrer bisherigen Stelle in eine andere Abteilung. Ihre Krankschreibung sei nach ihren Angaben bereits ausgelaufen gewesen. Im Anschluss habe sie ab der kommenden Woche in den Mutterschutz gehen und gleichzeitig ihren Wahlkampf fortsetzen wollen.
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