Sogenannte „Räume der Stille“ existieren mittlerweile fast an jeder Universität und sollen Studenten unabhängig von Religion, Konfession oder Geschlecht die Möglichkeit geben, auch im Universitätsalltag beten zu können. An der Fachhochschule Aachen jedoch ist dies aufgrund radikaler islamischer Studenten nicht möglich, sie beanspruchen den Raum der Stille exklusiv für sich.
Auf ihrer Website wirbt die Fachhochschule Aachen, die eigentlich für ihr Top-Ranking bei Studiengängen wie Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsrecht bekannt ist, mit „Nachhaltigkeit“ und „Diversity und Chancengleichheit“. Doch ob die Hochschule, die von sich selbst behauptet, eine „hochwertige Lehre“ anzubieten, wirklich von Chancengleichheit sprechen kann, bleibt fraglich. Denn obwohl die Bildungsinstitution damit wirbt, „Studien- und Beschäftigungsbedingungen ohne Benachteiligungen, Barrieren oder Ausgrenzungen“ zu realisieren und laut eigenen Angaben „Schutz vor Benachteiligung aufgrund des Geschlechts“ bieten würde, scheint es diesbezüglich einen blinden Fleck an der Aachener Hochschule zu geben: den sogenannten „Raum der Stille“.
Auf ihrer Website wirbt die Hochschule Aachen mit „Diversity und Chancengleichheit“ und „Nachhaltigkeit“.
Die sogenannten „Räume der Stille“ gibt es – speziell im Rahmen des demographischen Wandels – schon seit vielen Jahren an deutschen Universitäten. Sie sollen Studenten die Möglichkeit geben, im hektischen Universitätsalltag auch einmal abschalten, meditieren oder beten zu können – und das ganz unabhängig von Religion, Geschlecht oder Herkunft. An der Fachhochschule Aachen scheint die Stille allerdings nicht allen Studenten gewährt zu sein. So klebt am Eingang des Raums der Stille ein Zettel mit folgendem Inhalt:
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