Nachdem ihm unter anderem die New York Times und Correctiv ein Fehlverhalten gegenüber einer Springer-Mitarbeiterin bei einer Weihnachtsfeier unterstellt hatten, wehrt sich Jan Philipp Burgard nun gegen die Vorwürfe. Man werde „mit allen rechtlichen Mitteln gegen diese Verleumdungskampagne vorgehen“, erklärte der Anwalt des vor Kurzem überraschend zurückgetretenen Welt-Chefredakteurs auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Die von diversen Medien verbreiteten Gerüchte, dass gegen meinen Mandanten bei Axel Springer Beschwerden wegen Belästigung oder eines übergriffigen Verhaltens vorliegen, sind nachweislich falsch“, heißt es weiter.
Auch der Verlag Axel Springer weist die Vorwürfe zurück. Gegenüber dem Sender ntv erklärte ein Sprecher: „Wir sind den Hinweisen auf ein angebliches Fehlverhalten sofort nachgegangen. Diese Hinweise haben sich nicht erhärtet.“ Bis heute würden dem Verlag „keinerlei Beschwerden“ gegen Jan Philipp Burgard wegen Belästigung oder eines übergriffigen Verhaltens vorliegen.
Correctiv sowie die zwei US-Medien New York Times und Semafor hatten am Montag Berichte veröffentlicht, die die Behauptung aufstellten, dass der plötzliche Rücktritt Jan Philipp Burgards in der vergangenen Woche andere Gründe gehabt habe, als offiziell von ihm und dem Axel-Springer-Verlag angegeben. Die Medien berichteten über ein Springer-internes Verfahren zu einem möglichen Fehlverhalten Burgards gegenüber einer Verlagsmitarbeiterin.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











